Microsoft 365 gilt als die neue Wunderwaffe in der Schul-IT. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde das leistungsstarke Paket sehr vielen Schulen zur Verfügung gestellt.

Ein besonders praktisches Feature des Pakets ist für mich OneNote, das sich nahtlos in Teams integriert. Ich habe vor, die dort angebotenen Kursnotizbücher intensiv zu nutzen. Nur eine Sache stört mich: Die Notizbücher liegen in der Cloud. Klar, so macht man das heute. Doch was passiert, wenn am Ende des Schuljahres „aufgeräumt“ wird? Was, wenn durch welchen Fehler auch immer meine Notizen im Nirvana verschwinden? Ich möchte auf jeden Fall ein Backup meiner mühevollen Arbeit anlegen!

Hier macht es einem Microsoft aber nicht leicht. Doch über einen Umweg geht es dann doch:  -> weiterlesen»

„Für diesen PC kann kein Upgrade auf Windows 10 durchgeführt werden.“ Das Funktionsupdate von Windows 10 1909 auf 2004 wollte nicht laufen:Nach ein wenig Recherche war dank mspoweruser.com der Schuldige erkannt: Ausgerechnet das Microsoft-Produkt OneDrive blockiert das Update! Also habe ich nicht nur das eigenständige Programm, sondern auch die in Office 2016 implementierte Version deinstalliert:

Et voilà: Nun läuft’s!

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In Coronazeiten kommunizieren wir über diverse Tools und Portale mit Bild und Ton – so auch meine Mutter, die ihren Italienischkurs bei der VHS nun über Zoom bekommt. Doch von Anfang an gab es nur Probleme: Lautsprecher und Mikrofon schalteten sich immer wieder spontan stumm, ohne dass der Benutzer irgendetwas getan hat. Sehr mysteriös! Nach mehreren stressigen Sessions konnte ich dann endlich eine Lösung finden.

Gleich vorausgeschickt: Es handelt sich um ein sehr spezielles Problem, das nur mit Zoom und bestimmten HP-Laptops (in diesem Fall der HP ProBook 4-Serie) auftritt! Hier das Vorgehen, das unser Problem gelöst hat:

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Alte Computer und Laptops weiterbenutzen mit Linux

Von Stefan | Unter Hardware, IT, Linux, Schul-IT | 2 Kommentare  | 1205 Hits.

In vielen Haushalten werden derzeit die Keller gestöbert (Stichwort: Corona-Ausgangssperre), und dabei fallen einem alte, vergessene Schätze in Form von beinahe antiken Computern in die Hände. Ich fand einen uralten Fujitsu-Siemens Amilo M7405 – 80 GB Festplatte, lächerliche 512 MB Arbeitsspeicher, Intel Pentium M-Prozessor mit 1,6 GHz, DVD-Laufwerk, „designed for Windows XP“-Aufkleber. Ein brauchbarer Bürolaptop – im Jahr 2005, als er auf den Markt kam. Heute eigentlich nur noch Elektroschrott – oder?

Nein – mit einem minimalistischen, kostenlosen Linux-Betriebssystem kann man durchaus noch etwas mit der Kiste anfangen. Geeignet erscheint mir für mein Projekt die Distribution Lubuntu 16.04 – eine auf dem viel mächtigeren Ubuntu basierende Oberfläche, die sich mit nur 384 MB Arbeitsspeicher zufrieden gibt und dennoch bis April 2024 Support erhalten wird.

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Probleme mit dem UEFI-Boot vom USB-Stick

Von Stefan | Unter Hardware, IT, Schul-IT, Windows | Kommentar dazu?  | 991 Hits.

Eigentlich ist es ja immer nett, wenn man neue Hardware bekommt. So liegen nun bei mir vier Dutzend Fujitsu Esprimo D738 herum und warten darauf, geklont zu werden. Bisher war das ja ganz einfach: Secure Boot aus, Legacy an, und ab die Post, ob über USB-Stick oder PXE.

Doch der D738 verweigert sich mir. Ein Anruf bei der Hotline bestätigt meinen Verdacht – es handelt sich um ein reines UEFI-Bios, und meine langjährig erfolgreich angewendeten Techniken sind reif für die Tonne. 🙁

Nach vielen, vielen Stunden Tüftelei kam folgendes bei mir dabei heraus:  -> weiterlesen»

Nachdem wir ca. 250 Rechner in unserem Netzwerk von Windows 7 auf Windows 10 umgestellt hatten, ging die Internetverbindungsgeschwindigkeit massiv in die Knie. Schuld daran sind zwei neue Windowsdienste, die im Zusammenhang mit Windows Updates stehen (und ja, das Problem trat trotz eines lokalen WSUS auf).

Erfreulicherweise lässt sich das Problem mit zwei Gruppenrichtlinien lösen, sowohl auf den lokalen Systemen (wie in folgendem Artikel beschrieben) als auch über die GPOs im Active Directory.

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Smartphone-Display selbst reparieren?

Von Stefan | Unter Android, Apfelzeug, IT | Kommentar dazu?  | 2549 Hits.

Das habe ich versucht, als das Galaxy S5 meines Schwiegervaters nur noch einen schwarzen Bildschirm anzeigte. Das Ersatzteil von Ebay kostete gerade mal 56 Euro, ein fairer Preis, wenn’s klappt.

Das alte Display wird nach Anleitung aus Youtube entfernt – in der Regel mit einem Fön oder Wärmekissen den Kleber erhitzen und dann mit einer Spielkarte (ja, einer ganz normalen Spielkarte!) das Glas und das Display vom Rest des Geräts lösen. Hier sollte man aber besser mehrere Filmchen anschauen – der Mittelknopf des S5 hat ja eine Fingerabdruckfunktion, und nur wenige Videos zeigen, wo man das entsprechende Flachbandkabel lösen muss.

Das Ersatzteil kam prompt. Das muss nun zunächst getestet werden, denn sollte es defekt sein, darf es nur unverklebt zurückgeschickt werden. Warum, lerne ich später, auf die harte Tour.

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Einen Computer umbenennen? Kinderspiel! Oder?

Im Falle eines Domain Controllers (DC) ist das keine so tolle Idee. Ich wollte das dennoch machen, da mein DC gleichzeitig auch mein Fileserver ist (ja, ich weiß, das sollte man nicht so machen, aber Serverlizenzen wachsen leider auch nicht auf Bäumen). Es gibt dazu eine von Microsoft empfohlene Vorgehensweise – die kannte ich aber leider erst, als es schon zu spät war.

Das Szenario: Ich hatte einen alten Windows Server 2008 (natürlich als VM, leider als x86), und weil das OS bald nicht mehr supported wird und ein Upgrade von x86 auf x64 nicht möglich ist, setzte ich mir einfach eine neue virtuelle Maschine mit Windows Server 2016 auf. Also: S08 =alt, S16=neu. Es war dank dieser hervorragenden Anleitung überhaupt kein Problem, das Active Directory und den DNS per DCPromo auf die neue Maschine zu übertragen, und auch die Rückstufung von S08 (wieder dcpromo) zum „normalen“ Server ohne DC-Funktion und das Ändern der jeweiligen IP-Adressen war einfach. Das Ziel war es ja, dass S16 am Ende von S08 äußerlich nicht zu unterscheiden sein sollte. Also benannte ich erst S08 um zu S08alt, und dann machte ich den verhängnisvollen Fehler: Trotz eines Warndialogs benannte ich S16 um in S08. Und dann ging gar nichts mehr – als einzigen DC kannte das System nur die Maschine namens S16, und die gab es nicht mehr. Der Befehl dcdiag warf Dutzende von Fehlermeldungen aus.  -> weiterlesen»

Wer gerne individuell reist, sollte einmal einen Blick auf Google My Maps werfen – dort kann man sich Karten mit vielen individuellen Markierungen und Routen erstellen, abspeichern und gemeinsam bearbeiten. Eine im Funktionsumfang recht abgespeckte Android-App gibt es auch dazu, aber am großen Bildschirm macht die Sache mehr Spaß.

Und wenn die Karte fertig ist, möchte ich sie auf Reisen dann mit der Navi-App OSMAnd auf dem Smartphone oder Tablet nutzen können. Das geht mit Hilfe des kostenlosen Tools GPS Babel, das natürlich erst einmal heruntergeladen und installiert werden muss.

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Der Windows-7-Laptop eines Kollegen lädt keine Updates mehr herunter, sondern vermeldet lediglich: „Ihr Upgrade auf Windows 10 steht bereit. […] Jetzt neu starten“. Das Upgrade funktioniert jedoch nicht, und ist vom Kollegen auch gar nicht erwünscht. Versucht man, Updates manuell zu suchen, erfolgt die Meldung: „Es kann derzeit nicht nach Updates gesucht werden…“

Als Lösung für das Problem zitiere ich folgenden Post auf https://www.administrator.de/contentid/321057#comment-1152130:  -> weiterlesen»

Outlook 2003 und Windows 10

Von Stefan | Unter IT, Windows, Windows 10 | Kommentar dazu?  | 3666 Hits.

Das alte Leid – Outlook 2003. Persönlich kann ich Outlook ja nicht ausstehen und bevorzuge Thunderbird als Mailclient. Doch viele Freunde haben den Dinosaurier aus Redmond auf dem Rechner – immer noch, obwohl die Software nun schon 14 Jahre alt ist. Wenn ich damals aber viel Geld für Office ausgegeben hätte, würde ich jedoch auch erwarten, dass es noch läuft, kommt ja schließlich alles vom selben Hersteller.

Nun ist in den letzten Monaten ein Windows 10-Update herausgekommen, das Outlook 2003 „beschädigt“ hat – viele Aktionen werden nur mit der Fehlermeldung „Fehler beim Ausführen der Operation“ quittiert. Liest man dann im Netz nach, finden sich so tolle und hilfreiche Hinweise wie „Office 2003 hat das Supportende erreicht, du solltest dir dringend die aktuelle Version holen“ (na klar, nochmal 100 Euro anlegen für schlechte Software), oder kompletten Unfug wie „ist inkompatibel seit Windows 8.“ Wieso lief es dann bis vor kurzem noch? Seufz.

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WD MyBook Live zu langsam?

Von Stefan | Unter Hardware, IT, Netzwerke | Ein Kommentar  | 4344 Hits.

Die „WD MyBook Live“-Netzwerkspeicher (NAS) habe ich immer gerne für den Heimgebrauch empfohlen, und selbst besitze ich auch eine. Leider ist in letzter Zeit die Zugriffsgeschwindigkeit unglaublich langsam geworden, sodass ich mich schon mit dem Gedanken getragen habe, stattdessen eine professionelle NAS zu kaufen. Doch als sparsamer Schwabe habe ich im Netz gesucht und eine Lösung gefunden, die auf den ersten Blick recht ordentlich funktioniert.

Das Problem:

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